Knochenteile aus dem 3D Drucker erhöhen den OP Erfolg

Für die Medizin interessant wird der 3D-Druck durch die Möglichkeit, Modelle von Körperteilen wie einem im Kernspintomographen gescannten Schädel mit Modellen aus dem CAD-System zu kombinieren. Oft wird der Patient an das Implantat angepasst statt das Implantat an den Patienten, wenn das Anpassen gezwungenermaßen während der Operation am Patienten erfolgt und dabei die zur Verfügung stehende Zeit und die technischen Möglichkeiten begrenzt sind, kann dies zu unerwarteten OP-Zeiten und Ungenauigkeiten führen.
Arbeitet man dagegen in aller Ruhe an einem Kunststoffmodell des zu operierenden Knochens, lässt sich das Implantat oder auch die Platte, Schiene oder Verschraubung optimal an die Gegebenheiten anpassen. Auch Hilfsmittel wie Bohrschablonen können im 3D-Drucker erzeugt werden. Der Operateur bearbeitet das Implantat, ändert es, fertigt es bei Bedarf nochmals an – so lange, bis eine optimale Funktion gegeben ist. Und erst dann wird die Operation durchgeführt – schnell, mit geringerem Infektionsrisiko, Narkosebelastung und mit der Sicherheit, dass das Implantat beim ersten Versuch passt.

Mandibula STL im CAD

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